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Theaterprojekte unserer Schule

... mit vielen Kooperationen in der Stadt

Kooperation mit dem Theater im Fischereihafen: Unser Theaterprojekt

Seit vielen Jahren arbeitet die Schollschule intensiv mit dem Theater im Fischerhafen (TiF) zusammen. Viele Theaterstücke wurden gemeinsam erarbeitet, geprobt und anschließend im TiF aufgeführt. Licht- und Tontechniker des TiF sorgen für den professionellen Rahmen der Aufführungen.

Das Theaterprojekt der Schollschule ist das Projekt für junge Leute, die Talent haben, zuverlässig sind, gerne mit anderen etwas zusammen machen und vor allem Spaß daran haben auf der Bühne zu stehen.

Angestrebt wird stets die Zusammenarbeit mit anderen Fächern: Kunstkurse entwerfen Plakate und Programme, Schüler/innen aus den Musikkursen begleiten die Stücke musikalisch, in Deutschkursen wird über die aufgeführten Stücke diskutiert.

Hervorzuheben ist auch die Kooperation mit den Mode- und Designkursen der Lehranstalten für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft: Die Schüler/innen entwerfen und nähen einzigartige Kostüme für die Aufführungen im TiF und tragen so dazu bei, dass jede Produktion zu einem Highlight wird.

Kooperation mit tanzwerk bremen und TAPST

Seit 2010 existiert eine kontinuierliche Kooperation mit tanzwerk bremen, dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz in Bremen. Zusätzlich werden einzelne Projekte mit TAPST, dem Tanzpädagogischen Projekt SchulTanz in Bremerhaven realisiert.

Die Tänzerinnen und Tänzer vermitteln Grundlagen des Zeitgenössischen Tanzes, entwickeln Tanzsequenzen und unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, eigene Choreographien zu entwerfen.

Durch die Verbindung von Tanz und Theater entstehen so unter professionaler Anleitung spannende Produktionen, die weit über das hinausgehen, was sonst im Rahmen von Schule möglich ist.

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    Iphigenie@Tauris

    Eine Kooperation zwischen der Geschwister Scholl Schule, tanzwerk bremen und dem Theater im Fischereihafen

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    Nichts. Was im Leben wichtig ist

    Eine Kooperation zwischen der Geschwister Scholl Schule in Bremerhaven und dem tanzwerk bremen

    Theaterstück frei nach Janne Tellers Jugendroman

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    Nichts. Was im Leben wichtig ist

    Eine Kooperation zwischen der Geschwister Scholl Schule in Bremerhaven und dem tanzwerk bremen

    Theaterstück frei nach Janne Tellers Jugendroman

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    Der Kick

    Eine Kooperation zwischen einem Theaterkurs des Schulzentrums Geschwister Scholl, TAPST und TheaTheo

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    von morgens bis mitternachts

    Theaterprojekt Geschwister Scholl: von morgens bis mitternachts - nach Georg Kaiser

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    Der Taugenichts

    nach Joseph Eichendorff - Arbeiten? Alltag? Womöglich Stress? Das ist nichts für den Taugenichts, lieber liest er Gedichte, spaziert gut gelaunt durch die Welt und freut sich über alles, was er so sieht, und über jeden, dem er begegnet.

1. Preis bei einem bundesweiten Theaterwettbewerb für KÄTHE

Ein Theaterkurs des Schulzentrums Geschwister Scholl hat bei dem Theaterwettbewerb "andersartig gedenken on stage" den ersten Preis für das Stück "Käthe" gewonnen. Am 1. Oktober wurde das Stück im Rahmen der Preisverleihung in Berlin aufgeführt. Grundlage des Theaterstücks ist die Lebensgeschichte Käthe Spreens, eine junge Frau, die in Bremerhaven und Beverstedt gelebt hat. Käthe hatte, nachdem ihr ein Mann Gewalt angetan hatte, psychische Probleme, und wurde aufgrund dessen mehrmals in die Heilanstalt nach Lüneburg eingewiesen. 1941 wurde sie dann nach Hadamar gebracht und dort im Rahmen der Euthanasie-Tötungsaktionen ermordet. Die Umstände ihres Todes waren lange ein Tabu in der Familie, erst 2010 erfuhr die Kusine Henrita Lindner die traurige Wahrheit.

Wir haben Käthes Biographie für unser Stück ausgewählt, weil sie in Bremerhaven gelebt hat und wir uns ihrem Schicksal nahe fühlten. Nach einer ersten Beschäftigung mit ihrer Biographie war uns dann auch allen klar, dass jeder von uns in diese Situation hätte kommen können. So war es für uns einfacher, die uns teilweise schockierenden Originaldokumente, wie das ärztliche Gutachten oder die Todesnachricht aus Hadamar, auf denen unser Stück basiert, durch fiktive Inhalte zu ergänzen und zusätzlich unsere eigenen Geschichten einzubringen. Wir wünschen uns, dass durch unser Stück die Erinnerung an Käthe lebendig bleibt und deutlich wird, dass alle Menschen in ihrerVerschiedenheit respektiert und integriert werden müssen.

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